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März / April / Mai / Juni / Juli / August / September / Oktober / November / Dezember
2003 / Januar / Februar

Hochsolling-Konzept begeistert die Jury
Sich mit Peter Schünemann und Ronny Hof in Fernsehgarten Laune fühlen
Der zehntausendste Besucher im Paganini-Born
Das Geheimnis um Hethi
Silberborner Kulturereignis wirft seinen Schatten voraus

Da schau mal einer her!

Personen in und um dem
HOCHSOLLING ?

Arndt Schwering-Sohnrey
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Michael Zalejski
Professor Dieter Strümpel
Dr. Rolf Deipenwisch
Hanns-Eberhard Kinting

Wenn kennen Sie im Internet der aus Neuhaus kommt? Dann E-Mail an mich -
Gerald.sittig@ihr-mehrwert.de

Hochsolling-Konzept begeistert die Jury

Ein junges Unternehmen aus Neuhaus im Solling, die Firma „ihr mehrwert“, hat mit ihrem ideenreichen Urlaubskonzept speziell für „Senioren ab 50“ eine der drei Kategorien beim diesjährigen Tourismus-Wettbewerb „Impulse Niedersachsen“ gewonnen. Landes-Wirtschaftsministerin Dr. Susanne Knorre überreichte die Auszeichnungen jetzt in Hannover.
 

Das Team „ihr mehrwert“ um dessen Gründer Gerald Sittig begeisterte die Jury in der Kategorie „Vitales Niedersachsen“ nicht nur mit der Fülle der angebotenen Erlebnis-, Erholungs- und Lern-Programme während eines Hochsolling-Urlaubs. Vor allem die konsequente Zielgruppenorientierung des Konzeptes wurde unterstrichen. Denn heute sind auch und gerade bei den Senioren ab 50 Jahren attraktive und auf Aktivität gerichtete Urlaubsideen gefragt. Körperlich und geistig fit, sind ihre Interessen vielfältig und reichen von Wissen, über Handwerk, Kunst, Sport und Wellness, bis hin zu den neuen Medien. Wer glaubt, noch mit „Kaffeefahrten und Seniorentellern“ winken zu können, muss scheitern, weiß Gerald Sittig. Sein Konzept basiert einerseits auf der Attraktion des Hochsollings, dem größten zusammenhängenden Mischwaldgebiet Nord- deutschlands, mit seinen Hochmooren und ausgedehnten, dabei aber nicht schwierigen Wanderrouten. Andererseits ermöglicht es dem Urlauber vielfältigen „Zweitnutzen“ auf unterschiedlichen Gebieten. Es sollen Körper, Geist und Seele auf ihre Kosten, also: zu ihrem „Mehrwert“ kommen. Die Aktivitäten können mit Hilfe des Teams „ihr mehrwert“ individuell zusammengestellt und gebucht werden. Sie reichen von Sport-, Wellness- und Kurangeboten bis hin zu Computerkursen für Anfänger und Fortgeschrittene oder künstlerische Betätigung. Die Firma übernimmt auf Wunsch die gesamte Organisation. Bei der Preisverleihung in Hannover wurden innovative Tourismus-Ideen in den drei Kategorien „Natürliches…“, „Vitales…“ und „Junges Niedersachsen“ prämiert. Mehr als 76 Beiträge gingen ein. Wirtschaftsministerin Dr. Knorre sagte in ihrer Laudatio: „Wir müssen mehr tun, um neue Gäste zu gewinnen und Stammgäste zu halten. Die Preisträger zeigen deutlich, dass in Niedersachsen das Potenzial für kreative Produkte im Inlandstourismus vorhanden ist.“ Und Carolin Ruh, Geschäftsführerin der Tourismus-Marketing Niedersachsen GmbH, hob gegenüber den bei der Preisverleihung zahlreich vertretenen Medien die Vielzahl der kreativen neuen Angebotsideen hervor.

Wir möchten uns bei allen bedanken die mit uns zusammenarbeiten und würden uns freuen wenn sich diese Zusammenarbeit festigen und ausbauen ließe..Ohne diese Zusammenarbeit wären viele Dinge nicht möglich. Durch das öffentliche Interesse der Medien an unserer Preisverleihung wird die gesamte Region bekannter und für Urlauber und auch für Veranstalter attraktiv.

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Sich mit Peter Schünemann und Ronny Hof in Fernsehgarten Laune fühlen

Am 24. Juli  fand unter freiem Himmel und freiem Eintritt im Innenhof des „Haus des Gastes“ eine Veranstaltung zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe statt. Die Firma „ihr mehrwert“ aus Neuhaus konnte die beiden aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Stars, Peter Schünemann und Ronny Hof,für diese Veranstaltung gewinnen. Eingeleitet wurde das Programm vom Handharmonika Spielring Holzminden Bevern Bodenwerder.
Das Orchester spielte zwar, wie die Vertreterin Frau Stapel, mitteilte in „Notbesetzung“, dem Genuss des Hörens der dargebrachten Stücke brachte dies allerdings keinen Abbruch. In drei kleinen Blöcken spielten die Damen, Mädchen und der Herr bekannte Ohrwürmer aber auch ruhigere Stücke.
Bei strahlendem Sonnenschein ließen sich die Besucher vom Charme der Künstler einfangen. Es entstand eine Art Fernsehgarten- Atmosphäre, denn die Stars ließen es sich nicht nehmen, mit den Gästen direkt in Kontakt zu treten. So wurde munter gewitzelt und gelacht. Es zeigte sich, dass Ronny Hof als Moderator ein gutes Händchen hatte, für die Belange und Sorgen, für die Wünsche und Vorstellungen des Publikums. Er führte durch die Veranstaltung und es war unschwer zu erkennen, dass die Künstler mit Spass und Freude bei der Sache waren. Selbstverständlich gingen die Künstler auf die geäußerten Musikwünsche gerne ein. Peter Schünemann sang gemeinsam mit seiner charmanten Gattin die bekannten Hits. Der absolute Höhepunkt war für die Gäste das „Weserlied“. Das Publikum sang gerne und laut mit. Es wurde sogar zaghaft geschunkelt

Ronny Hof begeisterte mit seinen Schlagern und Evergreens. Einige Fans nutzten die Gelegenheit, mit den Stars ein paar persönliche Worte zu sprechen. Es wurden zahlreiche Autogramme geschrieben auch mit persönlicher Widmung. Sowohl Peter Schünemann als auch Ronny Hof spendeten aus dem Erlös jeder an diesem Nachmittag verkauften CD 5 € für die Oper der Flutkatastrophe.
Eine besondere Überraschung war eine Versteigerung eines „alten hölzernen Kapitäts“. Auch dieser Erlös in Höhe von 40,-- € wurde gespendet.
Ein besonderes Dankeschön gilt dem Team den Neuhäuser „Sounbasters“, die unentgeltlich die Technik dieser Veranstaltung übernahmen.
Für das leibliche Wohl sorgte zum einen das „Haus des Gastes“ mit Kaffee und Kuchen. Zum anderen war die Firma „ihr mehrwert“ für die herzhafteren Speisen, wie Bratwurst und Zwiebelkuchen und Getränke verantwortlich. Auch aus diesen Einnahmen ging der Gewinn an die Opfer der Flutkatastrope.
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Der zehntausendste Besucher im Paganini-Born

Seit über 3 Jahren kommt das Ehepaar Hans und Melanie Kummer regelmäßig in den
Paganini-Born.

Am 5. August konnte Frau Paganini, die im Laufe der Jahre eine Freundschaft zu dem Ehepaar Kummer aufgebaut hat, zusammen mit Ihrem Mann Herrn und Frau Kummer als zehntausendsten Besucher begrüßen. Frau Paganini bedankte sich bei Frau und Herrn Kummer mit einem Blumenstrauß für Ihre Treue.

Jeden Montag besucht das Ehepaar Kummer den Paganini-Born. Herr Kummer, der seit Jahren an Diabetes II leidet, erzählte begeistert über die positive Wirkung des Wassers auf seine Gesundheit. Auch Frau Kummer, die unter Arthrose leidet, möchte die Besuche im Paganini-Born nicht mehr missen. So kommt das Ehepaar Kummer jede Woche aus Langenhagen nach Neuhaus.
So genau erklären lässt sich die Wirkung nicht. „Wir spüren eine Erleichterung“, beschrieb Herr Kummer das Gefühl während und nach des Aufenthaltes im Paganini-Born. Herr Kummer erzählte außerdem von den positiven Werten seiner Diabetes. „Bevor wir hier herkamen, musste ich mir täglich 230 Einheiten Insulin spritzen, jetzt braucheich meistens nur noch 80 Einheiten. Das ist doch ein gutes Ergebnis.“

Zum Gratulieren kam auch der stellvertretende Bürgermeister Herr Dannenberg, der im Namen der Stadt und des Ortes Neuhaus seine Glückwünsche aussprach und dem Ehepaar Kummer ein Präsent überreichte. Herr Dannenberg hob auch die positiven Auswirkungen der Einrichtung Paganini-Born für den Ort Neuhaus hervor. Er bezeichnete das Engagement vom Ehepaar Paganini und die Einrichtung des Paganini-Born als einen wichtigen Schritt für den Tourismus in Neuhaus.

Frau Marianne Seiler aus Höxter, die sich zusammen mit dem Ehepaar Kummer im Keller des Paganini- Born aufhält, stellte ebenso begeistert die wunderbare Wirkung des Wassers und des Ortes fest.
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Das Geheimnis um Hethi

Das „Rote Wasser“, plattdeutsch noch heute „rae Beke“ (= roter Bach) genannt, fließt bis zum Knie von Nordosten nach Südwesten und von da ab nach Nordwesten über Fohlenplacken nach Holzminden. In einer zweiten Ausgabe seines Buches (1604) bringt der rastlos forschende und schreibende Letzner noch einige neue Angaben. Letzner berichtet über die Ursache der Aufgabe des Klosters in Hethis und noch einmal in der jüngeren Schrift Seite 44f ganz kurz das am 2. Dezember 819 ein Unwetter den am Kloster vorbeifließenden Langen Bach verschüttete und versickern ließ und ihn außerdem blutig färbte, so dass das Wasser nicht mehr für wirtschaftliche Zwecke brauchbar war. Von da ab führe der Bach den neuen Namen „Rotes Wasser“.

Dieser gruselige Bericht ist ohne Zweifel ein Stück Letznerscher Phantastik. Seine so unglaublich überzeugend klingenden Behauptungen über die Lage des Klosters in Hethis fanden ihren Weg aus beiden Büchern in die Wochenzeitungen (Holzmindisches Wochenblatt, 6. Stück vom 11. Februar 1786) und gelangten auf diese Weise sicher auch nach Neuhaus.

Damit war der in Schwingung gesetzten Volksphantasie reichlich Gelegenheit gegeben, die Klosterstelle irgendwo aufzuspüren und obendrein mit sagenhaften Zügen auszuschmücken. Es galt als ausgemacht, dass die mächtigen Grundmauern des Molkenhauses am Mädchenberg von dem Kloster herrührten. Nicht lange dauerte es, da ging der Mönch ohne Kopf auf dem Mönnekendamm zwischen Neuhaus und Fohlenplacken zu mitternächtlicher Stunde spazieren. Nicht wenige behaupteten in gutem Glauben bis in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, den kopflosen Mönch gesehen zu haben. War es Theodrad, der für seine Aufschneiderei gestraft wurde?
Mit erfrischender Deutlichkeit schrieb Karl Steinacker in seinem Buch „Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Holzminden“ (1907): „Mauerreste jener ersten Anlage Corveys hier finden zu wollen, wäre auch bei zweifelloser Feststellung an dieser stelle ziemlich aussichtslos, denn wie üblich werden die hier vorauszusetzenden Baulichkeiten nur flüchtig vorläufiger Art gewesen sein, die es auch erklärt, dass nach 6 Jahren die Verlegung ohne Schwierigkeiten und Kosten möglich war. So ist es auch umgekehrt der Ortsforschung nicht gelungen, aus vorhandenen Mauerresten - sie beziehen sich vielmehr auf das Jagdschloss des Herzogs Heinrich Julius  auf die Klosteranlage zu schließen.
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Silberborner Kulturereignis wirft seinen Schatten voraus

Nach der vor kurzem stattgefundenen Gründung der Kulturinitiative Silberborn laufen die Vorbereitungen für die Veranstaltung : Silberborner Ton& Kunst 2002 auf Hochtouren. Am 20. Oktober 2002 werden um 11.00 Uhr zur Eröffnungsveranstaltung eine Saxophon-Band (SaxTrain) für Schwung sorgen, Töpferei/Keramik von Axel Demann und Bilder „buntes Leben“ von Dieter Strümpel im Mittelpunkt stehen und eine Lotterie zu Gunsten des Kinderspielkreises für Überraschungen sorgen.

Der Einstieg in die Silberborner Ton & Kunst ist auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Wolfgang Peter bereits erfolgt: Im Dorfgemeinschaftshaus, in der Jugendherberge und in Silberborner Gaststätten tragen ausgestellte Bilder und Keramik dazu bei, den Hochsollingort attraktiver und farbenfroher zu gestalten.

Und wenn Sie uns unterstützen möchten:

Konto des Solling- und Heimatvereins Silberborn

Kontonummer: 533 390 50 (BLZ 272 900 87), Volksbank Weserbergland

Stichwort: Kulturinitiative Silberborn

Und wenn Sie gern mitarbeiten möchten: Das nächste treffen findet am Montag, dem 09. September 2002, um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Silberborn statt.
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